Jetzt haben wir es geschafft – die Laufserie wurde heute von uns mit dem dritten Teil, dem Halbmarathon, beendet. Also, auf ein Neues nach Hamm gefahren, es wird schon allmählich zur Gewohnheit
Leider war das Wetter heute nicht so freundlich auf uns eingestimmt – es regnete in Strömen, jedoch war wenigstens die Temperatur mit ca. 8 Grad angenehm. Kurz vorm Start eingereiht und schon ging es wieder los. Bis Kilometer 5 konnte ich ein kleines Zeitpolster herauslaufen, was dem Umstand geschuldet war, dass wir einfach ein wenig zu schnell unterwegs waren
. Also gemäßigt und versucht, ein etwas langsameres Tempo zu finden, was schliesslich auch gelang. In 5:05/km ging es recht gleichmäßig über die Strecke – der Wind zog und der Regen droschte auf uns ein, was die Sache noch anstrengender machte. Nach Kilometer 15 verlor ich auch immer mal wieder einige Sekunden. 2 km vor dem Ziel merkte ich, dass ich es schaffen könnte, unter 1:45 ins Ziel zu kommen. Also holte ich noch einmal alles heraus, was ging und schleppte mich mehr als ich rannte nach 1:44:47 ins Ziel. Der Erschöpfung wich schnell der Freude über die neue Bestzeit.
Meinen Freund Marcel habe ich mitgenommen, der auch mal die Wettkampfluft schnuppern wollte. Bislang hat er an keiner Laufveranstaltung teilgenommen, so wollte er eigentlich am 10-km-Lauf sein Debut feiern, was eine Grippe verhinderte. So ging es dann für ihn auch ans Eingemachte. Bis Kilometer 15 hielt er sein Tempo durch, erlebte dann einen Einbruch, der ihn zu Geh- und Teepausen zwang, so dass er nach ca. 2:07:27 ins Ziel kam. Bei 10 km waren wir noch zusammen auf der Strecke (48:13) – also das wäre ideal für den Einstieg gewesen, also wirklich eine tolle Zwischenzeit. Er sagte nach dem Wettkampf auch, dass bis dahin alles in Ordnung gewesen sei und später die Beine nicht mehr mitgemacht hätten (Überlastung) – Motivation konnte er trotzdem aus dieser Grenzerfahrung schöpfen – schließlich kam es ihm zunächst auf das Bewältigen der Distanz an.
Fazit: Tolle, aber auch anstrengende Veranstaltung, die von Teil I bis Teil III immer mehr Spaß machte.