Am gestrigen Sonntag stand der erste Triathlon im Rahmen der Landesliga und damit auch mein erster Triathlon des Jahres 2009 auf dem Kalender. Die Landesliga ist die Eintrittsliga in den Ligasport und stellt meiner Meinung nach schon den Übergang zu leistungsorientierten Wettkämpfen dar (wenn man mal die Ergebnislisten studiert). Und auch wenn man in diesem Bereich eher (noch!
) ) zu den Letztplatzierten gehört, macht es doch Spass, mit unserer Mannschaft, die aus 4 Herren besteht, an den Start zu gehen.
Also machten wir uns am Sonntag auf den Weg nach Harsewinkel. Alles schön vorbereitet, ab in die sehr enge Wechselzone und umgezogen. Das Schwimmen fand auf einer 50 m – Bahn statt, auf der pro Linie 10 Athleten ihren Platz fanden. Die eigenen Möglichkeiten im Blick, habe ich mir für 1000 m Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen eine Gesamtzeit von 2:30 vorgenommen.
13:30 dann der Startschuss, ein richtiges Hauen und Stechen begann, so dass sich die Schwimmer schon fast gegenseitig behinderten. Nach 22:40 Min. in die Wechselzone und ab aufs Rad. Bedingt durch die niedrigen Temperaturen und drohendem Regen die Radweste übergezogen und ab auf die Strecke. Leider ist mir schon beim Schwimmen die Pulsuhr ausgefallen, so dass ich keine Ahnung von irgendwelchen Zwischenzeiten und Pulsen hatte und ich die Belastung nach Gefühl dosiert habe. Es ging alles sehr gut voran, bis ich leider in einer 90-Grad-Kurve wegen Rollsplit ins Schleudern kam und über den Lenker ging. Zum Glück ist bis auf ein paar fiese Schrammen und eine verstellte Schaltung nichts weiter passiert, so dass ich mich nach kurzem mentalen Sammeln wieder weiter auf die Strecke begeben konnte. Natürlich fährt man die darauffolgenden Kurven mit deutlich mehr Respekt
– nach 1:18:24 inkl. Wechsel in die Laufschuhe ging es auf die Laufstrecke.
Zu Beginn fiel mir das Laufen unheimlich schwer – tippelte mit kleinen Schritten vor mir her, um mich an die neue Belastung zu gewöhnen. Doch schon nach 2 km wurde es deutlich besser und auch schneller. Ab 5 km konnte ich dann mein annähernd „normales“ Renntempo laufen, so dass ich erschöpft aber zufrieden nach 2:33:24 ins Ziel kam.
Fazit: Anstrengend ist es immer, Glück hatten wir mit dem Wetter und ich im Besonderen, dass durch den Sturz nicht mehr passiert ist – mit der Zeit bin ich selbst auch noch zufrieden – hätte schlimmer kommen können. In Münster wird es beim nächsten Start bestimmt sehr spannend.
Fotos wurden auch gemacht – sind aber noch nicht verfügbar..