Hallo Freunde,
der diesjährige 03.10. stand ganz im Zeichen des gepflegten Radsports – ähm – ja stimmt, steht er eigentlich jedes Jahr. Jedenfalls ist es DAS Hausevent als Einwohner Münsters und damit sehr einfach von der Organisation her. In diesem Jahr sind wir als Team 8BarOnes mit 4 Fahrern angetreten.
Am Samstag ausnahmsweise mal von der Mensa am Coesfelder Kreuz die Startunterlagen abgeholt, was ohne große Schlangen und unkompliziert ablief. Abends fuhren wir zu mir, um unsere Mägen mit ausreichen Pasta zu befüllen und ca. 4 Stunden über Triathlon und Radsport zu fachsimpeln
Ein wenig nervös wie jedes Mal ging es dann in die Nacht und schon am nächsten morgen um halb 7 wieder hoch. Der Weg zum Start bietete die perfekte Gelegenheit, sich ganz kurz warm zu fahren (4,5 km).
Mit unserem Team haben wir uns in die Mitte des Startblock C eingereiht und warteten auf den Start. Nachdem Bürgermeisterin und Moderator ihre Sprüche zum Besten gaben, ging es dann endlich los – die Warnung vor überhöhter Geschwindigkeit, die für den Beginn der Strecke galt, wurde von allen Radsportlern befolgt, so dass es erst nach ca. 1 km richtig losging. Dann jedoch sowas von schnell, dass ich schon zu Beginn der Sektion gedacht habe, dass das nicht bis zum Ende durchzuhalten sei. Nach 40 Minuten betrug der Schnitt fast 38 km/h, und wir waren noch recht nah zusammen. Dann habe ich die Reissleine gezogen und mich auf mein eigenes vertretbares Tempo gefestigt – Hagen und Holger zwar noch in Sichtweite, entfernten sich jedoch zunehmend. Von den Vorstellungen her hatte ich aufgrund des mangelnden Trainings in diesem Jahr eine Zielzeit von unter 3 Stunden anvisiert – das sollte doch eigentlich zu machen sein, waren meine Gedanken. Irgendwann holte mich Holgers Kollge Gunnar ein und meinte, dass er froh sei, mal wieder einen von uns zu sehen – und zog vorbei. Habe erst noch damit gerechnet, dass sich der schnelle Start rächt, was jedoch nicht eintraf – lediglich die Anstiege am Coesfelder Berg und zwischen Rorup und Darup oder war es Darup und Billerbeck taten ein bisschen weh. Die gesamte Strecke war schön zu fahren, vor allem sauber und beidspurig befahrbar, was ich sehr schätzte. So hatten alle Fahrer ausreichend Platz. Als es durch Schapdetten ging (ca. km 70) habe ich mich gewundert, wie schnell die Zeit verging, doch ab da hat sich die Strecke doch noch einmal richtig gezogen. In Münster noch diverse Kreuzungen mitgenommen, mal links, mal rechts, und schon ging es Richtung Hindenburgplatz für den Endspurt aus letzter Kraft.
Aufgefallen ist mir, dass viele Radsportler schon fast übertrieben langsam in die Kurve gingen, um dann möglichst schnelle Antritte nach einer Kreuzung durchzuziehen. Das Mithalten hat sehr viel Kraft gekostet und war ungewohnt – ein déjà vu 2007
Dafür, dass es die 3. Radeinheit auf der Strasse in diesem Jahr war, war ich dann doch sehr zufrieden. Der Ehrgeiz ist jedoch geweckt, im nächsten Jahr wieder mehr zu investieren. Die anderen drei waren auch mehr als zufrieden mit ihrer sehr guten Zeit. Holger meinte, er hätte noch eine Schüppe drauflegen können, war jedoch aufgrunde fehlender Gruppendynamik in seinem Pulk nicht dazu gekommen, weitere Leistungen zu entfalten. Radsport ist halt im Gegensatz zum Triathlon Teamsport. Allein in den Wind zu stellen kostet hier einfach zu viel Kraft.
Fazit: Ein tolles, gut organisiertes Rennen mit unglaublichem Wetter und damit ein Must-Event fürs nächste Jahr!
Ergebnisse:
| Platzierung | Name | Zeit | Platzierung Prozent |
| 252 | Holger | 02:36:55 | 20,6 |
| 433 | Gunnar | 02:42:47 | 35,5 |
| 440 | Hagen | 02:42:58 | 36,1 |
| 710 | Andy | 02:53:01 | 58,2 |
| Teamleistung: | |||
| 42 | 8BarOnes | 10:55:42 | 45,1 |
Impressionen
P.S.: Helmut hat von der Veranstaltung wieder einige Bilder geschossen, die auf seinen Fahrradseiten hier zu sehen sind.



